Ausführliche Energieberatung durchführen
In der Bauthermografie eignet sich die Infrarot-Technologie hervorragend, um schnell und effektiv Energieverluste bei der Beheizung oder Klimatisierung von Gebäuden zu analysieren. Testo Wärmebildkameras machen aufgrund ihrer hohen Temperaturauflösung mangelhafte Isolierungen und Wärmebrücken detailliert sichtbar. Sie eignen sich ideal zur Erfassung und Dokumentation von Energieverlusten an Außenfenstern und -türen, Rollladenkästen, Heizkörpernischen, an Dachkonstruktionen oder der gesamten Gebäudehülle.
Baumängel aufspüren und Bauqualität sichern
Die Analyse mit einer Wärmebildkamera ist eine schnelle und effiziente Methode, um mögliche Baumängel aufzudecken. Darüber hinaus eignen sich Wärmebildkameras hervorragend als Nachweis für die Qualität und die richtige Ausführung von baulichen Sanierungsmaßnahmen. Wärmeverluste, Feuchtigkeit und Luftundichtigkeiten von Gebäuden sind im Wärmebild sichtbar. Zusätzlich werden Ausführungsmängel in der Wärmedämmung und Bauschäden aufgedeckt – berührungslos!
Feuchteschäden untersuchen
Nicht jede nasse Wand hat eine defekte Wasserleitung zur Ursache. Aufsteigendes oder eindringendes Wasser durch fehlerhafte Ausführungen von Regen- und Abwasserabflüssen kann für nasse Wände sorgen. Auch durch verstopfte Drainagen oder eine mangelhafte Versickerungsfähigkeit entstehen Feuchteschäden. Wärmebildkameras finden die Ursache von aufsteigender Bodenfeuchte oder eindringendem Niederschlagswasser direkt, bevor das Wasser größeren Schaden anrichtet.
Schimmelbildung vorbeugen
Wärmebrücken sind Energieverschwender. An solchen Stellen kann es außerdem zu Niederschlag von Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft kommen. In der Folge entsteht an diesen Stellen Schimmelbefall mit den damit verbundenen Risiken für die Gesundheit der Bewohner. Mittels der extern bestimmten Umgebungstemperatur und Luftfeuchte sowie der gemessenen Oberflächentemperatur Gefährdete Stellen werden rot angezeigt, ungefährdete Stellen erscheinen grün. Und damit kann gefährlichem Schimmelbildung rechtzeitig entgegengewirkt werden - auch in versteckten Ecken und Nischen.
Luftdichtigkeit von Neubauten prüfen
Werden Türen oder Fenster nicht richtig eingebaut, dringt im Winter kalte Luft ein bzw. warme Raumluft entweicht. Zugerscheinungen, erhöhte Lüftungswärmeverluste und vor allem hohe Energiekosten sind die Folge. Die Kombination aus Thermografie und Blower Door hat sich sehr bewährt. Bei diesem Verfahren wird ein Unterdruck im Gebäude erzeugt, so dass durch undichte Fugen und Ritzen kühle Außenluft in das Gebäudeinnere strömen kann. So werden Undichtigkeiten lokalisiert bevor Verkleidungen und Einbauten am Neubau die Fehlerbehebung teuer und aufwendig machen.
Heizungen und Installationen einfach überprüfen
Heizungs- und Klima-/Lüftungsinstallationen können einfach und schnell und sicher überprüft werden. Ein Blick mit der Wärmebildkamera genügt, um unregelmäßige Temperaturverteilungen zu entdecken. Damit werden z. B. Verschlammungen und Verstopfungen an Heizkörpern zuverlässig aufgespürt.
Dachleckagen punktgenau orten
Durchfeuchtete Bereiche in der Dachkonstruktion, insbesondere bei Flachdächern speichern die Wärme der Sonneneinstrahlung länger als intakte Stellen. Abends kühlt die Dachkonstruktion daher ungleichmäßig ab. Anhand dieser Temperaturunterschiede zeigen Testo Wärmebildkameras exakt die Bereiche auf dem Dach mit eingeschlossener Feuchtigkeit oder beschädigter Abdichtung.
Überwachung und Kontrolle von Solaranlagen
Es gibt zwei Hauptgründe für die Untersuchung von Solaranlagen: Sicherheit und Leistungskontrolle. Solaranlagen erbringen ihre Höchstleistung bei voller Sonneneinstrahlung. Mit Wärmebildkameras lassen sich photovoltaische Klein- und Großanlagen weiträumig, berührungsfrei und besonders effizient überwachen. Fehlfunktionen werden erkannt, die reibungslose Funktion aller Bauteile gesichert und damit höchste Wirtschaftlichkeit erreicht. Durch die Eingabemöglichkeit des wichtigen Messparameters der Sonnenstrahlungsintensität wird zusätzliche Sicherheit erreicht: der eingegebe Wert wird mit dem Wärmebild abgespeichert und steht bei der Bildanalyse anschließend zur Verfügung.
Thermografie ist ein Verfahren, mit dem für den Menschen nicht sichtbare Infarotstrahlung in ein sichtbares Bild umgewandelt wird.
Im Gegensatz zur Fotografie werden also nicht die Wellen des sichtbaren Lichts erfasst, sondern vielmehr die Wärmestrahlung, die von jedem Objekt ausgeht.
Jeder Körper mit einer Temperatur über dem absoluten Nullpunkt von -237,15°C sendet elektromagnetische Infarotstrahlen aus und je höher die Temperatur des Objekts ist, desto mehr Strahlung/Wärme wird abgegeben.
In der Bauthermografie misst die Infrarottechnik nun die unterschiedlichen Oberflächentemperaturen, die zur bildlichen Darstellung und Visualisierung des Messergebnisses in Farben umgesetzt werden.
Temperaturunterschiede am Gebäude verursachen daher verschiedene Farben im Thermogramm. So werden bei Außenaufnahmen warme Flächen in hellgelb bis rot abgebildet und deuten auf eine erhöhte Wärmeabstrahlung bzw. Wärmebrücke hin. Kühlere Zonen erscheinen hingegen in grün bis blau und weisen auf eine geringe Wärmeabgabe bzw. gute Dämmung hin.
Mit Hilfe der Bauthermografie lassen sich auf anschauliche Art und Weise folgende Schwachstellen aufzeigen:
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